Funknetzprobleme: Wenn das WLAN mal wieder spinnt…

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Arbeiten via Funknetzwerk? Wenn die Technik versagt, ein Horror. Ständige Abbrüche oder Datenübertragungen im Schneckentempo zermürben jeden Büroarbeiter. Die gute Nachricht: Um WLAN-Fehlern oder anderen Schwierigkeiten auf die Schliche zu kommen, müssen Sie kein IT-Experte sein. Einige Tipps, wie Sie WLAN-Probleme lösen und die Verbindung optimieren.

 

Wie Sie Probleme durch Funkstörungen beheben

Trotz schnellem Internetanschluss lässt das Tempo zu Wünschen übrig? Schwierigkeiten bei Funkverbindungen entstehen oft durch fremde Router oder andere funkende Apparate in der Umgebung.

Viele Router lassen sich jedoch so einstellen, dass sie automatisch freie Frequenzen nutzen. Bei den beliebten FritzBoxen von Marktführer AVM funktioniert das zum Beispiel so:

 

1. Starten Sie das Fritz-Box-Menü, indem Sie „http://fritz.box“ in die Adresszeile Ihres Browsers eintippen. Klicken Sie dann auf „System“ und „Funkkanal“. Jetzt zeigt die Fritz Box eine Abbildung mit Sendern in der Nähe.

Achten Sie auf Folgendes: Andere Router, dargestellt durch gelbe Balken, beeinträchtigen Ihr WLAN, wenn sie sich innerhalb von ein bis vier WLAN-Kanälen zu Ihrer FritzBox (blau markiert) befinden.

Weitere Störquellen wie Mikrowellen und Fernbedienungen sind in der Grafik als graue Wolken dargestellt. Das zeigen allerdings nur neuere Fritz Box-Modelle an, beispielsweise die 7490, 7390, 7270 v3 oder 3370.

 

2. Überprüfen Sie, ob über der Darstellung „Autokanal“ oder „Funkkanal-Einstellungen automatisch setzen“ markiert ist.

Ist das nicht der Fall, holen Sie das nach und klicken auf „Übernehmen“. Daraufhin sucht die Fritz Box automatisch einen möglichst klaren Kanal aus.

Ältere Modelle erkennen lediglich andere Router als Funkstörung, andere potentiell störende Geräte zeigt das System nicht an. Deshalb ist es manchmal sinnvoll, einen Kanal manuell zu wählen und zu prüfen, ob das WLAN anschließend stabiler läuft.

 

WLAN-Passwort vergessen – und jetzt?

Sie haben Ihr WLAN-Passwort vergessen und können keine neuen Geräte mit dem WLAN-Router verbinden? So finden Sie das Passwort schnell heraus: An einem Windows-PC, der mit dem Funknetz verbunden ist, klicken Sie zunächst auf das kleine Netzwerksymbol rechts unten links von der Uhr.

Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf Ihr WLAN-Symbol und wählen Sie „Eigenschaften“. Im Reiter Sicherheit klicken Sie nun auf „Zeichen anzeigen“.

Et voilà: Das Passwort wird Ihnen angezeigt.

 

WPA2 oder WPA? Problem durch Kombiverschlüsselung lösen

Hakt die WLAN-Verbindung, könnte auch die Umstellung des WLAN-Verschlüsselungsstandards helfen.

Ab Werk sind meist sowohl WPA2 als auch WPA möglich – das verwirrt manche Computer.

Die Lösung am Beispiel der FritzBox (funktioniert mit anderen Routern ähnlich): Klicken Sie im FritzBox-Menü auf „WLAN“ und „Sicherheit“. Wenn alle Computer im Netzwerk WPA2 beherrschen (bei halbwegs neueren Modellen stets der Fall), wählen Sie als WPA Modus „WPA2 (CCMP)“.

Sind nicht alle verwendeten PCs WPA2-fähig, wählen Sie „WPA (TKIP“). Bestehen die Probleme dann immer noch, rüsten Sie Ihren Computer mit einem neuen WPA2-fähigen WLAN-USB-Adapter aus. Die gibt’s ab rund 15 Euro.

 

Wenn neue Passwörter den Rechner verwirren

Aus Sicherheitsgründen wird gerne ab und an das WLAN-Passwort geändert. Manchen PCs bereitet das Schwierigkeiten: Sie versuchen immer wieder, sich mit dem alten Kennwort anzumelden.

Das nervt, kann aber leicht behoben werden. So teilen Sie Windows das neue WLAN-Kennwort mit:

Klicken Sie in Windows auf das kleine Netzwerksymbol rechts unten links von der Uhr. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf Ihr WLAN-Symbol und wählen Sie „Eigenschaften“.

Im Reiter „Sicherheit“ können Sie nun ins Feld „Sicherheitsschlüssel“ das neue Passwort eintragen. Nach einem Klick auf „OK“ wird die Verbindung hergestellt.


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