Nachhaltig arbeiten? Ja, bitte!

Nachhaltig Arbeiten

Haben Sie schon mal den Begriff Nachhaltigkeit gegoogelt? Aktuell erzielt die Suche mehr als 11 Millionen Treffer, und in Zeiten des weltweiten Klimawandels und steigenden Abbaus nicht regenerativer Ressourcen wird das Thema immer wichtiger – auch am Arbeitsplatz. Mit einigen einfachen Mitteln können Sie Ihren Arbeitsalltag nachhaltiger und grüner gestalten – im wahrsten Sinne des Wortes.

Papiersparen leicht gemacht

Laut Umweltbundesamt lag der Verbrauch von Papier, Pappe und Karton in Deutschland im Jahre 2009 bei 226,1 kg pro Einwohner. Der Pro-Kopf-Verbrauch lässt sich aber locker einschränken, und das nicht nur, indem Sie so viel wie möglich am Computerbildschirm lesen und nur das Notwendigste ausdrucken:

  • Recyclingpapier sollte aus Umweltschutzsicht die erste Wahl sein, sowohl bei Drucker- und Kopierpapier als auch bei Taschentüchern, Kartons oder Toilettenpapier. Bei OTTO Office erhalten Sie gesundheitsverträgliche Papierprodukte, die nachhaltig, ressourcenschonend und emissionsarm produziert wurden. Wir selbst drucken übrigens seit 2010 ausschließlich auf FCS-zertifiziertem Papier aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft.
  • Kopieren Sie möglichst häufig doppelseitig und verkleinern Sie Vorlagen – so bringen Sie weitaus mehr Text auf derselben Papiermenge unter. Nutzen Sie bereits bedrucktes Papier als Schmierpapier. Wählen Sie dünneres Papier, etwa statt 80 g/m² nur 65 g/m².
  • Allein 30 Kilo Werbeflyer landen jährlich in deutschen Briefkästen – eine Papierflut, die nicht sein müsste und meist sowieso ungelesen im Müll landet. Sowohl unter ökologischen als auch ökonomischen Gesichtspunkten lohnt sich die Frage, ob eine solche Art der Werbung überhaupt sinnvoll ist. Mittlerweile gibt es diverse kostenlose Programme zum Versand von Newslettern, mit denen Verbraucher effektiv erreicht werden können.

Stromfresser Technik

Drucker, Fax und Computer stehen in fast jedem Büro, denn von Hand möchte wohl niemand mehr schreiben. So können Sie den Stromverbrauch bei technischen Geräten verringern:

  • Schalten Sie Computer, Monitor und Drucker nach Arbeitsschluss ganz aus, nicht nur in den Stand-by-Modus. Kombigeräte sind übrigens weitaus energiesparender als einzelne Schreibtischdrucker.
  • Ein neuer TFT-Monitor spart im Vergleich zu älteren Röhrenmonitoren etwa 30 Prozent an Energie ein. Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass Bildschirmschoner beim Energiesparen behilflich sind. Der Verbrauch kann sich – durch eine erhöhte Rechenleistung des Computers – sogar erheblich vergrößern. In der Klimabilanz schneidet ein Laptop oder Notebook deutlich besser ab als ein PC.
  • Kaffee- und Espressomaschinen können pro Jahr Stromkosten von bis zu 60 Euro und mehr verursachen. Schalten Sie die Maschine zwischendurch also möglichst ab. Auch bei den Kaffeesorten gibt es Unterschiede: Verwenden Sie am besten nur CO2-neutralen, fair-trade-gehandelten Kaffee.
  • Die Umrüstung auf Energiesparlampen reduziert nicht nur Stromkosten sondern auch den CO2-Ausstoß.
  • Fragen Sie Ihren Energielieferanten nach Ökostrom. Er ist zwar etwas teurer als herkömmlicher Strom, aber Sie tun langfristig etwas für die Umwelt.
  • Bei OTTO Office finden Sie – neben vielen anderen umweltfreundlichen und gesundheitsverträglichen Produkten – Drucker mit dem „Blauen Engel“, die schadstoffgeprüft und damit gesünder als herkömmliche Drucker sind. Hier stimmt die Öko-Bilanz also voll und ganz.

Grüner wird´s nicht? Doch!

Ob optisch oder virtuell – mit der Farbe Grün lässt sich viel anstellen:

  • Pflanzen am Arbeitsplatz helfen gegen trockene Heizungsluft, Staub sowie wechselnde Temperaturen, sorgen also für ein besseres Klima.
  • Nutzen Sie grüne Alternativen zu Google und Co.: Es gibt umweltfreundliche Suchmaschinen wie etwa Ecosia, die sich für ökologische Nachhaltigkeit einsetzt und einen Teil der Einnahmen für den effektiven Schutz der Regenwälder spendet. Eine Alternative ist Znout, mit deren Nutzung Sie Ihre Web-Suche CO2-neutral machen können.
  • Bei biomail können Sie einen transparenten, ökologischen und werbefreien E-Mail- und Hostingservice nutzen.

Wie immer freue ich mich natürlich auf Ihr Feedback zum aktuellen Beitrag. Wer gern eigene Tipps loswerden möchte, sollte sich jetzt schon den 12. August vormerken, denn dann startet OTTO Office ein Gewinnspiel zum Thema Nachhaltigkeit. Weitere Informationen dazu gibt es zeitnah hier im Blog.


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Kommentare
6 Responses to “Nachhaltig arbeiten? Ja, bitte!”
  1. Peter sagt:

    Hey wo ist der Facebook Like Button? :-)

  2. Chuck sagt:

    Bitte nicht dies abgedroschene Wort. Nachhaltigkeit! Das wird daoch auf jeden zweiten Seminar seit Ende der 90ziger gepredigt. Spätestens nach dem ganzen Agenda -21 Schei*** will das niemand mehr hören!

    • Rene Battmer sagt:

      Schade, dass ich Deinen Geschmack mit meinem letzten Post nicht getroffen habe. Aber Nachhaltigkeit ist und bleibt ein wichtiges Thema für uns und alle Unternehmen der otto group. Schließlich möchten wir, dass auch unsere Enkel noch viel Freude an der Natur haben :)

  3. Siegfried sagt:

    Nachhaltigkeit ist ja so ein schönes Wort , aber an meinem Arbeitsplatz ist es damit nicht weit her. In einem großen Industriebetrieb kann man noch so oft mal irgendwo nen Lichtschalter ausknipsen das ist nur der Tropfen im Ozean ,fällt nicht auf , aber ich gebe die Hoffnung nicht auf das es hilft.

  4. Jürgen C. Neubert sagt:

    Zwei Beispiele die ich seit langem praktiziere:
    Rückseiten von Kopierpapier und Eingangspost verwenden,
    Innerörtlich Fahrrad benutzen oder laufen…
    zukünftig die kostenlose Recyclingbox von Otto verwenden
    (bitte bei nächster Bestellung mit liefern!)

    Sonnige Grüße aus dem Taunus

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