Office Trends von der CeBIT 2012

Office-Trends von der CeBIT 2012

Sensationelle Produktneuheiten sind auf der Computermesse im Vergleich zu früher eher Mangelware. Neue Technologien wie Cloud-Computing, Sicherheits- und Business-Lösungen bestimmen das Bild. Beim Schlendern durch die Messehallen gibt’s aber an der einen und anderen Ecke durchaus Technikperlen zu bewundern, die das Büro- und Arbeitsleben vereinfachen und effektiver machen. Meine persönlichen Office Trend-Highlights von der CeBIT stelle ich Ihnen an dieser Stelle vor.

Einfacher Scannen, der Zeutschel Zeta Scanner

Office-Trends von der CeBIT 2012 – ZEUTSCHEL ScannerDas Scannen gebundener oder gehefteter Dokumente ist oft mühsam und zeitaufwendig. Die Zeutschel GmbH will zeigen, dass es auch einfacher geht. Auf der CeBIT präsentiert der deutsche Hersteller  eine neue Variante seines Zeta-Scanners fürs moderne Büro, der das Scannen  von Dokumenten aus Aktenordnern schneller und komfortabler gestaltet.  Dazu wird das Buch oder der Ordner einfach aufs Gerät gelegt und der Scanvorhang mit Hilfe eines Touchscreen gestartet (siehe Bild). Sehr praktisch: Eine clevere Software entfernt dabei automatisch Lochung oder Aktenordnermechanik  und rückt schiefe Seiten gerade. Mit Preisen ab 8.000 Euro leider kein günstiger Office Trend.

Der Mini-Scanner: Avision MiWand 2

Office-Trends von der CeBIT 2012 – Avision MiWand 2Im krassen Gegensatz zum Zeutschel Zeta kostet der Mini-Scanner MiWand 2 von Avision nur 109 Euro. Es handelt sich dabei um einen Mini-Scanner mit 1,8 Zoll großem Display. Er scannt Dokumente bis 21,5 mal 35,6 Zentimeter mit einer maximalen Auflösung von 600 dpi und speichert die Scans auf einer SD-Speicherkarte. Als Zielgruppe peilt der Hersteller Geschäftsleute, Außendienstler, Handelsreisende und Studenten an. Die können das handliche Gerät nicht nur über ein Notebook betreiben, sondern auch über Tablet PCs und Smartphones. Bei Android-Geräten muss dafür der USB-Controller den „Host-Modus“ unterstützen und mindestens Android 3.1 installiert sein. Fürs Apple iPad ist das „Camera Connection Kit“ erforderlich – schließlich bietet das Apple-Tablet keinen USB-Anschluss.

Eine intelligente Steckdose: Fritz-Powerline-546E

Office-Trends von der CeBIT 2012 – Fritz-Powerline-546EDer deutsche Hersteller AVM, bekannt für seine Fritz!-Box-Router, hatte einige Neuigkeiten im Gepäck. Besonders herausstechen konnte dabei der Powerline-Adapter Fritz-Powerline-546E. Daten lassen sich zwar schon länger per Steckdose im Gebäude verteilen, die neue Generation kombiniert aber gleich WLAN-N, zweimal LAN und eine intelligente Steckdose in einem multifunktionalen Produkt. Mit Datenraten von bis zu 500 MBit/s bei Powerline unterstützt der neue 546E auf dem Papier selbst anspruchsvolle Breitbandanwendungen – wie etwa Videokonferenzen. Und über WLAN-N mit 300 MBit/s lassen sich Geräte im Umfeld des Powerline-Adapters kabellos ins Netzwerk einbinden. An die Sicherheit hat AVM dabei auch gedacht: Sowohl Powerline als auch WLAN sind ab Werk jeweils individuell verschlüsselt. Dazu kommt die AVM-typische Benutzerfreundlichkeit: So gibt etwa die Benutzeroberfläche einen Überblick über das gesamte Powerline-Netzwerk. Clevere Extras wie die Aufzeichnung des Stromverbrauchs, die Steuerung der Steckdose mit Hilfe eines Google-Kalenders, und die skurril benannte „Astrofunktion“, mit der sich automatische Schaltungen je nach Sonnenunter- und -aufgang einrichten lassen, runden das Paket ab. Der Zugriff auf die intelligenten Steckdosen ist mit PC, Telefon, Smartphone und Tablet möglich – sogar von unterwegs.

Brennen ohne PC: Der PlexEasy von Plextor

´Office-Trends von der CeBIT 2012 – PlexEasy von PlextorDVDs und CDs brennen ohne PC? Möglich macht’s der „PlexEasy“ von Plextor. So funktioniert’s: Der Nutzer dockt Speicherkarten oder Festplatten direkt an den Brenner an und startet die Datensicherung mit Hilfe von drei Tasten und einem Mini-Bildschirm. Auch Fotos und Videos von Digitalkameras und Smartphone lassen sich direkt brennen. Voraussetzung dafür ist das PTP-Protokoll, das leider bislang nur wenige Modelle unterstützen. Zurück im Büro ist der PlexEasy über USB ebenso als externer PC-Brenner einsetzbar.

Ein Mini-Beamer für unterwegs: BenQ Joybee GP2 Mini Projector

Präsentationen beim Kunden am Notebook-Bildschirm – so richtig professionell wirkt das nicht. Besser ist es mit einem Projektor – leider sind die Geräte etwas schwer. Nun schickt sich eine neue Generation Mini-Beamer an, dieses Problem zu entschärfen. Der Joybee GP2 Mini Projector von BenQ wiegt gerade einmal 565 Gramm, wirft aber Bilder bis zu einer Größe von 4 Metern an die Wand (160 Zoll) – zumindest verspricht das der Hersteller. Darüber hinaus bietet er eine WXGA-Auflösung mit 1280 mal 800 Bildpunkten und 200 ANSI Lumen Helligkeit. Daten bekommt er per HDMI, USB-Anschluss oder SD-Kartenleser und über eine Dockingstation kann er auch Bilder von iPhones vergrößert darstellen.

Nie mehr vertrocknete Pflanzen: Der Koubachi Pflanzensensor

´Office-Trends von der CeBIT 2012 – Koubachi PflanzensensorIn Büroräumen leider kein seltenes Bild – verdorrte Pflanzen. Wer einfach keine Zeit oder Lust hat sich um die Pflanzen zu kümmern, steckt einen Pflanzensensor von Koubachi in den Topf. Ab sofort passt der auf die Pflanze auf, analysiert Feuchtigkeit, Temperatur und Sonneneinstrahlung. Gibt es Handlungsbedarf, schickt der Sensor per WLAN eine Nachricht an den Computer oder auf die entsprechende Smartphone-App und erklärt, was zu tun ist.  Für den Preis von 113 Euro pro Sensor könnte man sich allerdings auch gleich neue Pflanzen kaufen. ;)

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