Produkttest: Pilot Frixion Tintenroller

Produkttest Pilot Frixion Tintenroller Introbild

Kennen Sie das auch? Sie schreiben gerade in allerletzter Minute und schönster Sonntagsschrift eine Karte an die Freundin: „Die allerliebsten Glückwünsche zum Geburstag!“ Hm, irgendwas ist da falsch, wie ärgerlich. Man hat sich verschrieben und es kann nicht geändert werden. Natürlich war es auch die letzte Karte und alle Geschäfte sind geschlossen. Also was tun? Genau in diesem Moment erinnere ich mich an ein Gespräch, welches ich mit einem Kollegen aus dem Einkauf führte. Er erzählte mir von einem Tintenroller, den man wie einen Bleistift wegradieren kann.

Da ich mich für solche Ausgefallenheiten leicht begeistern kann und ein solches Desaster wie oben beschrieben nicht mehr erleben wollte, wurde der Pilot Frixion Tintenroller bei der nächsten Büromaterialbestellung direkt mitbestellt. Den Stift gibt es in vielen verschiedenen Farben:

  • Blau
  • Rot
  • Schwarz
  • Hellblau
  • Grün
  • Violett
  • Pink

Produkttest Pilot Frixion Tintenroller viele Farben Bild 01

Ich habe mich zunächst für die Farbe blau entschieden.

Nun lag er also einen Tag später vor mir. Insgesamt in blau mit einer Kappe, die ohne große Mühe entfernt werden kann. Aufgedruckt ist in silbernen Buchstaben „PILOT Frixion ball“ sowie eine Art Tribal, welches an ein Tattoo erinnert  (eine Art „Stiftgeweih“ J ). Am Ende des Stiftes findet man eine kleine Plastikkuppe, den „Radierer“. Insgesamt sieht er also aus wie ein ganz normaler Tintenroller.

Beim ersten Ausprobieren und Herumkritzeln des radierbaren Tintenrollers fällt kein Unterschied zu einem normalen Tintenroller auf. Er liegt gut in der Hand und es lässt sich ohne viel Druck schreiben. Er gleitet ohne Kratzen mucksmäuschenstill über das Papier. Toll ist auch, dass im Bereich der Finger eine gummierte Oberfläche vorhanden ist, die beim Halten des Stiftes das Rutschen vermeidet.

Dann kommt der spannende Moment: das Radieren! Ich setze die silberfarbene Plastikkuppe auf die Schrift und fange an zu radieren und siehe da: man sieht nichts mehr! Die Tinte lässt sich tatsächlich rückstandslos entfernen. Nun schreibe ich über die radierte Stelle und kann gegebenenfalls nochmal radieren… und nochmal… und nochmal… Nicht wie beispielsweise bei einem Tintenkiller, der manchmal schon nach dem ersten Gebrauch das Blatt komplett durchgeweicht hat. Er ist eben ein Überflieger, der Pilot!  :)

Produkttest Pilot Frixion Tintenroller offene Kappe Bild 03

Schreibtest Pilot Frixion Tintenroller Bild 04

Radiergummi Pilot Frixion Tintenroller Bild 05

Produkttest Pilot Frixion Tintenroller Bild 06

Nach inzwischen wochenlangem Nutzen des Stiftes, in den unterschiedlichsten Farben und Varianten, kann ich berichten, dass der Pilot Frixion Tintenroller hält was er verspricht. Sobald man sich verschrieben hat, kann man die Tinte ganz einfach mit dem hinteren Teil des Stiftes wegradieren und die Korrektur vornehmen. Ich bin wirklich total begeistert und muss mir beim Verschreiben keine Gedanken mehr machen, dass ich vielleicht den ganzen Text nochmal von vorne aufschreiben oder unschön durchstreichen muss. Der Pilot Frixion ist von der Lebensdauer her vergleichbar mit einer großen  Tintenpatrone eines Füllfederhalters.

Natürlich gefallen mir als Frau auch die unterschiedlichsten Farbvarianten (besonders hellblau und pink). Außerdem gibt es den Pilot Frixion nun auch als Textmarker und mit einer extra dünnen Spitze (Frixion Point), sodass er sich noch vielfältiger einsetzen lässt.

Neonfarbige Pilot Frixion Tintenroller Bild 08

Produkttest Pilot Frixion Tintenroller Bild 07

Das Einzige, was mir negativ auffällt, ist, dass man die Sonderfarben wie violett, hellblau oder auch pink auf einer Kopie schlecht erkennen kann. Ich glaube, das liegt aber eher an der Farbe als an dem Stift. Also empfehle ich, wenn man einen Text noch kopieren möchte, den schwarzen oder blauen Tintenroller zu nehmen.

Fazit: Der Pilot Frixion Tintenroller ist wirklich mal ein ganz anderer Tintenroller. Der integrierte Radierer macht einem das Leben viel einfacher. Da merkt man erst einmal, wie oft man sich eigentlich verschreibt. Ich bin total begeistert, daher gibt’s von mir 5 von 5 Sternen.

Was sich sonst noch mit dem Pilot Frixion Tintenroller anstellen lässt, zeigt dieser witzige Spot.


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Kommentare
10 Responses to “Produkttest: Pilot Frixion Tintenroller”
  1. Sabine K. sagt:

    Wie schön ist das denn…da muss ich doch gleich mal im Schreibwarenladen die Augen offen halten. Gefällt mir sehr gut und Dein Test ist auch wirklich perfekt!
    Danke schön :-)

    Gruß
    Bine

  2. VH sagt:

    Super Test.Den möchte ich mir Privat zulegen.

  3. Lux-Dent sagt:

    Das Schriftbild darf nur keine Sonne/ zuviel Wärme bekommen, dann verschwindet es. ABER, Rettung ist nahe, die Kühltruhe, kein Scherz!!! Rein mit dem Blatt und nach kurzer Zeit ist alles “dauerhaft” wieder da. Arbeite schon lange mit diesen Stiften.

    • sonnenhut sagt:

      Sag funktioniert das auch, wenn die stifte plötzlich alle über nacht nicht mehr funktionieren? mein sohn hatte sie in seiner schultasche und die blieb für einen tag und eine nacht in der schule. wie heiß da die sonne reinschien weiß ich nicht, aber alle seine stifte gingen nicht mehr!! und das sind gleich 12 stück!! ich hab sie jetzt mal in den kühlschrank und schau ob das auch hilft, aber vielleicht hast du da ja mehr erfahrung. danke und lg

      • Hallo, das ist mir bisher nicht passiert, daher habe ich leider keinen “Allround-Tipp” parat. Ich drück aber die Daumen, dass es mit dem Kühlschrank-Trick funktioniert! Viele Grüße, Kathrin

  4. Irene sagt:

    Wirklich eine prima Sache. Was mich beunruhigt, ist das Verschwinden bei Wärme. Da kann man die Tinte immerhin durch Kälte wieder sichtbar machen. Aber was, wenn die Schrift nicht nur bei Wärme verschwindet, sondern auch nach einem gewissen Alter? Sind dann nach 20 Jahren vielleicht Tagebucheinträge weg? Ich benutze den Stift zur Sicherheit nur für Kurzlebiges.

  5. js sagt:

    Leider! Laßt bloß die Finger von diesen Stiften!!!
    Die Aufzeichnungen von fast 2 Semestern sind futsch!!!
    gestern der erste Tag mit 26°C bei uns, das Heft lag wie immer im Auto (einen Nachmittag lang), und die Wärme (noch keine Rede von Sommerhitze) hat die Seiten blitzeblank zurückgelassen!!!! selbst wenn ich die Seiten gegen das Licht halte sehe ich nur noch vereinzelt ein paar Wörter durchscheinen -> wenn ich mal stärker angedrückt hatte.
    die Farbe wird durch radieren – er heißt ja frixion (Reibung) – entfernt, bei Reibung entsteht Wärme… die vertragen diese Stifte NICHT!!! Ich hatte grün, pink, türkis und lila im Einsatz, schreiben super, keine Frage, aber die Ganze Arbeit fürn A… an einem Nachmittag bei Frühlingswärme verpufft!
    Wir haben gestern im Abendkurs alle sehr gelacht
    JS

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