Pomodoro oder: Was hat eine Tomate mit Zeitmanagement zu tun?

Die Pomodoro-Technik besteht aus wenigen Regeln; ihr Ziel ist die konzentrierte Fokussierung auf eine einzige Aufgabe: Teilen Sie jede Aufgabe, die Sie erledigen müssen, in Zeiteinheiten zu je 25 Minuten ein. Diese Zeiteinheiten werden Pomodoros (Tomaten) genannt, da Francesco Cirillo, der Erfinder der Technik, als Zeitmesser eine Küchenuhr in Form einer Tomate verwendet.

Machen Sie nach jeder Zeiteinheit eine fünfminütige Pause, in der Sie sich zur Entspannung mit anderen Dingen beschäftigen. Sie können etwa einen Snack essen, Kaffee trinken oder einen Plausch mit Kollegen halten. Wichtig ist, dass Sie abschalten und sich in dieser Zeit nicht mit Ihrer Arbeit beschäftigen. Nach vier Zeiteinheiten, also insgesamt zwei Stunden, ist eine dreißigminütige Pause vorgesehen. Halten Sie die Pausen genauso strikt ein wie die Zeiteinheit je Aufgabe.

Eine ausführliche, allerdings englischsprachige Beschreibung der Pomodoro-Technik finden Sie unter http://www.pomodorotechnique.com. Ein kostenloses Computer-Tool erhalten Sie unter http://www.pomodorohelper.com. Und im iTunes-Store erhalten Sie sogar ein Pomodoro-Tool für das iPhone und den iPod touch.

Buchtipp:

„Das neue 1×1 des Zeitmanagement: Zeit im Griff, Ziele in Balance. Kompaktes Know-how für die Praxis (Taschenbuch)“ von Lothar J. Seiwert

EUR 12,90, Gräfe und Unzer Verlag, ISBN-10: 3774256705

Prof. Dr. Lothar Seiwert ist einer der führenden Zeitmanagement-Experten im deutschsprachigen Raum. In der Taschenbuchausgabe „1×1 des Zeitmanagement“ zeigt Seiwert, wie jeder seine täglichen Aufgaben und Routinen ganz einfach so organisieren kann, dass er mehr Lebensqualität gewinnt. Arbeitsblätter, Kopiervorlagen und praktische Übungen unterstützen bei der Zielfindung, dem Setzen von Prioritäten, dem Delegieren von Aufgaben und der optimalen Zeiteinteilung.


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Kommentare
One Response to “Pomodoro oder: Was hat eine Tomate mit Zeitmanagement zu tun?”
  1. Ubrich sagt:

    Ich persönlich finde kanbantool ganz toll. Beim Kanban Tool können mehrere Personen eingebunden sein. Durch die Visualisierung werden Probleme schnell offensichtlich, man kann nichts verbergen. Das verlangt einen ehrlichen Umgang und macht die Arbeit leichter. Es ist einsetzbar, vielfältig und zugleich sehr flexibel.

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