Wie man sein Smartphone gegen Diebstahl schützt

So schützt man sein Samrtphone gegen Diebstahl

Die Hälfte aller deutschen Handy-Nutzer hat mittlerweile ein Smartphone, rund 30 Millionen Menschen. Die Geräte sind leistungsfähig, aber auch nicht billig. Umso wichtiger ist ein sorgfältiger Umgang mit ihnen. Doch die Deutschen sind da etwas nachlässig: Jeder fünfte Smartphone-Besitzer verzichtet gänzlich auf Sicherheitsfunktionen, ergab eine Umfrage des IT-Verbands Bitkom. Dabei können bereits drei kleine Sicherheitsfeatures helfen.

Ortungsfunktion – für verlorene Smartphones und trottelige Diebe

Als David Pogue, Technik-Guru der New York Times, im vergangenen August das iPhone im Zug gestohlen wurde, geriet das zum Twitter-Ereignis. Doch nicht Pogues 1,4 Millionen Follower fanden das entwendete Smartphone, sondern die Polizei. Sie orteten es mittels der Apple-Funktion Find My iPhone. Polizisten durchsuchten ein Gebäude, während Pogue es von zu Hause immer wieder klingeln ließ. Schließlich twitterte eine Polizistin, man habe es wiedergefunden. Es lag in einem Garten.

Eine Erfolgsgeschichte, die aber nicht bedeutet, dass die Ortung einen hundertprozentigen Diebstahlsschutz darstellt. In den ersten Tagen gab es keinerlei Hinweise auf Pogues iPhone, da es abgeschaltet war. Erst als der Dieb es einschaltete, sendete es Koordinaten an „Find My iPhone“.

Das weiß der erfahrene Dieb – und würde beim Gerät SIM-Karte und Akku entfernen. Später wird das Smartphone gehackt und von allen identifizierbaren Daten gesäubert. Die Ortung ist also in erster Linie bei verlorenen Handys und trotteligen Dieben hilfreich.

App-Tipp: „GadgetTrak Mobile Security“ für Android und iPhones (kostet einmalig 4 Euro).

Befehle aus der Ferne

Der Schutz der persönlichen Daten auf dem Smartphone hat Priorität. Das Gerät kann versichert werden, aber Adressbuch, E-Mail-Verkehr, Passwörter, Fotos und vieles mehr sollten nicht in fremde Hände gelangen – und verloren gehen.

Per SMS-Befehl lassen sich alle Daten auf dem Gerät löschen. Man kann das Smartphone per Fernbefehl auch sperren. Mit der richtigen Software funktioniert das sogar, wenn es abgeschaltet oder mit einer neuen SIM-Karte ausgestattet wurde.

App-Tipp: „Norton Antivirus & Security” für Android (sehr umfangreich, kostet aber auch 30 Euro) und das oben erwähnte „Mein iPhone suchen“ für iPhones.

Displaysperre per PIN-Code

Es ist also sinnvoll, das Smartphone zuerst durch die einfachste Funktion zu sichern – den PIN-Code für die Bildschirmsperre.

Natürlich empfinden es viele als lästig, jedes Mal vier Zahlen einzutippen, wenn man das Smartphone nutzen will. Aber ist eine erste Hürde, die ein Dieb überwinden muss, und die Zeit, die bis dahin vergeht, kann man nutzen, um das Smartphone entweder zu orten oder die persönlichen Daten zu löschen.


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