Füllwörter und Konjunktive ade: Mit klarer Sprache zu mehr Erfolg im Job

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Mit Sprache können wir viel bewirken: Wer abgedroschene Formulierungen vermeidet und mit klarer Wortwahl gezielt sein Gegenüber anspricht, hat mehr Erfolg im Job als jeder Phrasenkönig, der zwar viel redet, aber nicht viel aussagt. Wir erklären, was Sie unbedingt vermeiden sollten und wie Sie mit konkreten Formulierungen punkten.

Füllwörter vermeiden

Füllwörter wie „halt“, „eben“, „auch“ oder „tja“ und „ähm“ ziehen Redebeiträge unnötig in die Länge. Andere Füllwörter wie „eigentlich“, „vielleicht“, „irgendwie“ und „sozusagen“ drücken Unsicherheit aus. Die beste Möglichkeit, solche Wörter zu vermeiden: Kurze, konkrete Sätze formulieren und am Ende jeden Satzes die Stimme leicht senken. So können die Zuhörer aufmerksam folgen.

Schluss mit dem Konjunktiv

„Ich hätte da noch eine Frage“, „Ich würde sagen, dass …“, „Wir könnten bald loslegen“: Manchmal versuchen wir unbewusst, mit Konjunktivformulierungen wie „hätte“, „wäre“ und „könnte“ höflich zu erscheinen. Tatsächlich schwächen diese Wörter jede Aussage ab. Drücken Sie sich klar aus: Beginnen Sie ohne Umschweife mit Ihrer Frage oder der Meinungsäußerung und vermeiden Sie weichspülende Floskeln.

Optimismus ausdrücken

„Es gibt ein Problem. Da war ein Fehler. Ich konnte es leider unmöglich vermeiden, aber jetzt lässt es sich nicht wieder rückgängig machen.“ Bekommen Sie bei diesen Sätzen auch ein mulmiges Gefühl? Statt sich auf vermeintliche Probleme zu konzentrieren, gilt es, positive Signale auszusenden. Ein Problem wird so zu einer Herausforderung. Streichen Sie zudem das Wörtchen „nicht“ aus Ihrem Vokabular und formulieren Sie alles positiv: Statt „Ich will den Projektbeginn nicht verschieben müssen“ sagen Sie: „Ich möchte rechtzeitig mit dem Projekt beginnen.“

Konkret formulieren

„Ich finde den Vorschlag gut.“ Aha. Geht es auch konkreter? „Gut“ ist prinzipiell ein positives Adjektiv, aber auch ein sehr beliebiges. Versuchen Sie, Ihre Meinung so konkret wie möglich zu formulieren. Was gefällt Ihnen genau an dem Vorschlag? Falls Sie kein passendes Prädikat finden, begründen Sie Ihr Feedback: „Ich finde den Entwurf gut, weil …“

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