Toxische Kollegen: Giftspritzen im Job ausbremsen

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Wenn im Büro mal wieder dicke Luft herrscht, haben Sie vielleicht einen toxischen Kollegen unter Ihren Teammitgliedern. Woran Sie Intriganten erkennen und wie Sie die Giftspritzen ausbremsen, erfahren Sie hier.

Gerüchteschleuder im Office

In fast jedem Team gibt es ihn. Diesen einen Kollegen, der durch die Flure schlendert und den anderen im Vorbeigehen Sätze mit „Wusstest du schon …“ ins Ohr flüstert. Das Fiese: Manchmal ist an den Gerüchten, die der toxische Kollege verbreitet, wirklich etwas dran. Haben Kollegen den Köder erst einmal geschnappt, ist es meist nur eine Frage der Zeit, bis sich die Gerüchte via Flurfunk verbreiten. Ärgerlich ist, dass meist nur die pikanten Informationen im Gedächtnis bleiben. Der Lästerkönig selbst bleibt oft im Verborgenden und kann entspannt zusehen, wie andere seine Gemeinheiten weitertragen.

Gierig nach Anerkennung

Gehen dem toxischen Kollegen die Gerüchte aus, heißt das keinesfalls, dass er sich nicht weiter produziert. Schließlich gibt es da diesen Mitarbeiter, ohne den im Team gar nichts laufen würde! Natürlich spricht der toxische Kollege über sich selbst. Nie wird er müde, sich in den Vordergrund zu drängen. Die Bedürfnisse anderer haben bei ihm keinen Platz. Dass neben ihm auch seine Teamkollegen Lob bekommen – undenkbar! Der toxische Kollege ist gierig nach Anerkennung und unternimmt fast alles, um sie zu bekommen. Auch Erfolge will er am liebsten für sich allein beanspruchen.

So gehen Sie mit toxischen Kollegen um

• Verhalten nicht persönlich nehmen: Intrigante Menschen haben häufig Probleme mit sich selbst. Nehmen Sie das Verhalten also nicht persönlich, es hat nichts mit Ihrer Person zu tun.

• Cool bleiben: Falls der Arbeitskollege mal wieder seinen Frust an Ihnen ablässt, lassen Sie sich nicht provozieren. Denken Sie nach, bevor Sie sprechen und handeln. Oder: Verlassen Sie die Situation!

• Grenzen ziehen: Formulieren Sie deutlich und bestimmt, was Sie nicht in Ordnung finden und welches Verhalten sie nicht länger dulden. Ziehen Sie klare Grenzen. Helfen alle Argumente nicht, wenden Sie sich an einen Vorgesetzten oder Mediator.

 
Urheber des Bildes: Sawitree Pamee / 123RF Standard-Bild
 


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