Trendsportarten

Wer den ganzen Tag im Büro sitzt, fühlt sich abends oft geistig erschöpft, aber körperlich unausgelastet. Für alle, die sich nach Feierabend oder am Wochenende fit halten möchten, stellen wir hier fünf aktuelle Trendsportarten vor, die Bewegung mit jeder Menge Spaß verbinden und sich sowohl für Fortgeschrittene als auch für Anfänger eignen. Denn je mehr Freude Sie am Training haben, umso eher bleiben Sie am Ball!

1. Padel – die Mischung aus Squash und Tennis

Padel, die Mix-Sportart aus Squash und Tennis, stammt aus Spanien. Dort hat Padel mittlerweile sogar Tennis im Beliebtheitsranking überholt und zählt rund 3,5 Millionen begeisterte Spieler. Auch zahlreiche deutsche Städte warten mittlerweile mit Padel-Courts auf.

Ein Padel-Court besteht aus einem 10 x 20 Meter großem Rechteck mit einem Netz in der Mitte und Plexiglaswänden an allen Seiten. Genau wie beim Squash dürfen die Spieler die Wand mitbenutzen und auf diese Weise Punkte erzielen. Das Spiel trainiert die Ausdauer sowie das strategische Denken und stärkt zudem den Teamgeist.

Padel spielen Sie immer im Doppel. Darüber hinaus brauchen Sie spezielle Kunststoff-Schläger, Padel-Bälle und natürlich geeignete Sportkleidung sowie Hallensportschuhe.

2. Barre – das effektive Ganzkörpertraining

Barre Work-outs sind ein Fitnesstrend aus den USA. Die Sportart führt Elemente aus Pilates, Yoga, Krafttraining und Ballett zusammen. Viele Übungen werden an einer Ballettstange ausgeführt.

Ganz neu ist Barre nicht: Die Sportart wurde in den 1950er-Jahren von einer deutschen Balletttänzerin in London entwickelt, die nach einer Verletzung wieder fit werden wollte. Das effektive Ganzkörpertraining eignet sich für alle, die ihre Muskulatur aufbauen möchten.

Durch die Verbindung zum Ballett zieht Barre vor allem Frauen an, in den USA kommen aber auch immer mehr Männer auf den Geschmack. Das Training an der Stange eignet sich für Anfänger, bedarf allerdings professioneller Anleitung.

3. Piloxing – Muskulatur und Ausdauer trainieren

Wollen Sie Ihre Muskeln und zugleich Ihre Ausdauer trainieren, ist vielleicht Piloxing etwas für Sie. Auch beim Piloxing handelt es sich um eine Mischsportart: Sie kombiniert die kraftvollen Bewegungen des Boxens mit Pilates-Übungen und tänzerischen Elementen. Genau wie beim Barre findet das Training im Studio unter professioneller Anleitung statt.

Piloxing verbrennt nicht nur bis zu 900 kcal pro Stunde, sondern trainiert auch die Rückenmuskulatur und den Beckenboden. Darüber hinaus soll die Sportart die Körperwahrnehmung und das Selbstbewusstsein stärken. In der großen Gruppe und mit flotter Musik kommt beim Training zudem viel Spaß auf.

4. Aerial Yoga – mit sanfter Unterstützung

Wer es etwas entspannter angehen möchte, kann seine Kraft, Flexibilität und Körperbeherrschung beim Aerial Yoga trainieren. Dabei führen Sie traditionelle Yoga-Übungen mit Unterstützung eines von der Decke hängenden Tuchs oder einer Schlinge aus. Auf diese Weise können Sie auch Positionen einnehmen, die auf dem Boden schwieriger zu erreichen sind.

Damit es nicht zu Verletzungen kommt, sollten Sie sich zunächst von einer qualifizierten Lehrkraft anleiten lassen oder an speziellen Aerial Yoga-Kursen teilnehmen. Mit etwas Erfahrung und dem geeigneten Equipment können Sie die Übungen dann aber auch zu Hause durchführen.

5. HILIT – hohe Intensität, geringe Belastung

Keine Lust, ständig auf Hochtouren zu trainieren? Dann kann HILIT eine Alternative sein. Das Akronym steht für High Intensity Low Impact Training, ist also eine Trainingsmethode, die hohe Intensität mit geringer Belastung verbindet.

Zunächst absolvieren Sie anstrengende Ausdauerübungen wie Seilspringen. Darauf folgen entspannende Elemente wie Yoga oder Pilates. Das Programm können Sie frei mit Übungen Ihrer Wahl gestalten. Achten Sie nur darauf, für jede Übung das gleiche Zeitintervall einzuhalten, zum Beispiel 45 Sekunden Ausdauertraining und 45 Sekunden Yoga-Einlage.

Aufgrund der hohen Flexibilität eignet sich HILIT optimal für Anfänger. Trainieren können Sie zu Hause oder draußen, allein oder in der Gruppe.

Urheber des Titelbildes: tsyhun/ 123RF Standard-Bild