Mobiles Arbeiten (Teil 2): So nehmen Sie ein eigenes WLAN auf Geschäftsreise mit

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Überall mit dem Internet verbinden, und zwar sicher und stabil: Mit mobilen Hotspots realisieren Business-Nutzer einen Immer-und-überall-Zugang. Der ist zuverlässiger als die meisten öffentlichen WLAN-Netze. Benötigt werden SIM-Karte und Mobilfunknetz. Wie funktioniert’s?

Öffentliche WLAN-Hotspots gibt es vielerorts: in Hotels, Bahnhöfen, Flughäfen, Cafés, auf öffentlichen Plätzen und sogar in etlichen ICE-Zügen.

Wer jedoch als Geschäftsreisender ständig mit Notebook, Tablet und Smartphone auf schnelles mobiles Internet angewiesen ist, weiß aus der Praxis: Sicher und stabil arbeitet es sich in vielen lokalen WLAN-Netzen nicht gerade.

Zum Glück ist man nicht auf lokale Hotspots angewiesen – denn es gibt ja mobile Hotspots, die die verbreiteten Funkstandards HSPA+ und LTE nutzen.

 

Eigenes Überall-WLAN via SIM-Karte

Die mobilen Hotspots verbinden sich per SIM-Karte mit den Datennetzen des jeweiligen Mobilfunkanbieters und erzeugen ein eigenes kleines WLAN-Netz. Wo immer ein Mobilfunkempfang vorhanden ist, können sich verbundene Geräte ins Internet einklinken.

Zwar kann das prinzipiell auch ein Smartphone übernehmen – doch dabei werden schnell der Akku sowie das Datenkontingent des Mobilfunkvertrags geleert.

Trotz ihrer Vorteile sind mobile Hotspots in den einschlägigen Elektronikmärkten nicht immer zu finden. Meist werden die Geräte direkt von den Mobilfunkprovidern verkauft – eine SIM-Karte samt Datentarif ist dann gleich mit dabei. Der Vorteil dieser Bundles: Der Preis für die Hardware ist deutlich niedriger.

 

Mobile Hotspots: SIM-Lock, LTE- und WLAN-Standards

Was Käufer von mobilen Hotspots noch wissen sollten:

  • Bislang unterstützen die meisten Geräte auch SIM-Karten anderer Provider – dennoch empfiehlt es sich, auf Nummer sicher zu gehen und vor dem Kauf beim Anbieter nach einem möglichen SIM-Lock zu fragen.
  • LTE ist derzeit mit rund 50 Mbit/s der schnellste Funkstandard – man sollte allerdings darauf achten, dass sowohl das Gerät als auch der Provider diese Technik unterstützen.
  • Das erzeugte WLAN funkt meist im 11g-Standard (54 Mbit/s), manchmal auch im 802.11n-Standard (aus Energiespargründen werden die Datenraten dabei jedoch oft auf 72 Mbit/s reduziert) – beide Funktechniken gehen angesichts der aktuellen LTE-Geschwindigkeit völlig in Ordnung.

Haben Sie schon Erfahrung mit mobilen Hotspots gemacht? Wenn ja, wie bewerten Sie die Vorteile der WLAN-Netze für die Hosentasche? Wir freuen uns über Kommentare!


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