Apple Watch & Co.: Eigentlich praktisch, aber…

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Smartwatches sind kleine Computer am Handgelenk. Die „schlauen“ Uhren zeigen eingehende Anrufe sowie Nachrichten aus sozialen Netzwerken an. Mit einigen lässt sich sogar telefonieren, ohne dass man das Smartphone in die Hand nehmen muss. Ob nun für das Arbeitsleben oder die Freizeit – die Wearables mit Uhrzeitanzeige versprechen viel.

Manche Modelle dienen auch als Fernbedienung für den MP3-Player im Smartphone. Andere machen Fotos, navigieren per GPS, zeigen Webseiten an oder werden mit Pulsmesser und Schrittzähler zum Fitnesstrainer. Fast so wie ihre großen Brüder, die Smartphones.

 

Alle namhaften Hersteller vertreten

Mittlerweile haben fast alle namhaften Smartphone-Hersteller auch eine Smartwatch im Programm: Sony, Samsung, Apple, Motorola. Welches Uhrendesign gefällt, ist natürlich Geschmackssache. Apple allerdings hat hier die Nase vorn: Die „Apple Watch“ wird ab Frühjahr 2015 mit mehreren austauschbaren Armbändern und in zwei verschiedenen Größen angeboten – das dürfte vor allem die weibliche Kundschaft ansprechen.

Beim Funktionsumfang ähneln sich die Smartwatches recht stark. Für jedes Modell gibt es verschiedene Anwendungen – Nachrichten- oder Wetter-Apps, Navigationslösungen, Verbindungen zu sozialen Netzwerken, Spiele.

Die Apple Watch bietet daneben auch einen Lautsprecher und ein Mikrofon, was bei der Konkurrenz meist gänzlich fehlt. Alle Smartwatches eignen sich zudem prima als Fitnesstracker. Wieder ist hier die App von Apple inklusive Gesundheitstipps am erwähnenswertesten.

 

Viele Hersteller setzen auf Android

Samsung hingegen hat mit der „Gear S“ ein Modell im Sortiment, das einen eigenen SIM-Karten-Slot bietet und nicht mit dem Smartphone gekoppelt werden muss. So kann sie beispielsweise zum Navigieren, Mails checken oder sogar zum Telefonieren und Nachrichten versenden genutzt werden – ganz ohne Handy-Anbindung.

Samsung, Sony („Smartwatch 3“) und Motorola („Moto 360“) setzen in Sachen Kompatibilität auf das Betriebssystem Android – alle Modelle können sich mit Smartphones verständigen, auf denen mindestens Android 4.3 installiert ist.

Apple allerdings klammert sich wenig überraschend ans iPhone: Mindestens ein iPhone 5 muss es sein, um die Apple Watch nutzen zu können.

 

Größtes Smartwatch-Manko: die Akkulaufzeit

Großes Manko der Smartwatches ist und bleibt aber die Akkulaufzeit. Wer bislang sein Handy täglich laden musste, wird dies jetzt auch mit seiner Uhr tun müssen.

Einzige Ausnahme ist das Modell „Steel“ der Firma Pebble: Sie hat längere Laufzeiten (fünf bis sieben Tage), besitzt aber auch nur ein Schwarz-Weiß-Display. Die Steel ist übrigens auch die bislang einzige Smartwatch, die sowohl mit dem iPhone wie auch mit Android-Smartphones kompatibel ist.


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Kommentare
One Response to “Apple Watch & Co.: Eigentlich praktisch, aber…”
  1. Lisa sagt:

    Finde die neuen Uhren von Apple echt klasse. Haben ein super Design uns von den Funktionen ganz zu schweigen.
    Danke für den Tipp.

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