CES 2015: Fünf irre Business-Gadgets aus Las Vegas

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Technik für die Massen: Auf der Consumer Electronics Show (CES) haben Elektronikhersteller die Trends 2015 präsentiert. Wer genau hinsah, erspähte auch Gadgets, die die Berufs- und Bürowelt beeinflussen werden. Ob eine Alleskönner-Business-Cloud-App, ein Superkleinst-PC für den Schlüsselanhänger, produktive Notebook-Tablets mit Android-OS oder vernetzte Sicherheitslösungen. Hier fünf interessante Produkte von der Unterhaltungselektronikmesse in Las Vegas.

 

1. „Talygen“: Die Cloud-App für Personaler, Projektmanager, Buchhalter und Selbstständige

Diese Datenwolken-App wurde für die Bürowelt entwickelt: für Personal- und Rechnungswesen, Projekt- und Teamarbeit. Mit „Talygen“ greifen Unternehmen auf Funktionen zu wie Ticketsystem, Live-Chats, Wissensmanagement, Kundenportale, Cloud-Speicher, Terminkalender und vieles mehr. Der Clou an alldem: Die Cloud-Anwendung funktioniert international, unterstützt zahlreiche Sprachen und nahezu alle Betriebssysteme für Computer, Smartphones und Tablets.

Die Kosten beginnen bei überschaubaren 5 Euro im Monat für einen Ein-Personen-Arbeitsplatz.

 

2. „Remix“: Ex-Googler stellen Android-Tablet mit Maus und Tastatur vor

Unterwegs produktiv arbeiten mit Android – das will das von Ex-Google-Mitarbeitern gegründete Start-up Jide mit dem „Remix Ultra Tablet“ realisieren. Auf der CES stellten sie nun ihren 11,6-Zoll-Flachrechner vor, dessen Betriebssystem „Remix OS“ auf Android 4.4.2 basiert und nicht nur per Toucheingabe, sondern auch mit andockbarer Tastatur und Mauszeiger bedient werden kann.

Das Gerätekonzept dieser Hybridmaschine – irgendwas zwischen Notebook und Tablet – bewährte sich bereits 2014 auf dem Markt. Bislang besetzten allerdings vor allem Windows-Rechner diese Nische.

Jetzt wirft „Remix“ die Frage auf: Entpuppt sich Android 2015 auch im Business-Bereich als echte Gefahr für Microsoft?

 

3. „Intel Compute Stick“: Ein vollwertiger PC im Schlüsselanhänger-Format

Klein wie gängige HDMI-Streaming-Sticks à la Googles ChromeCast, aber leistungsfähig wie ein vollwertiger PC: Im Mini-Micro-Superkleinst-PC „Intel Compute Stick” stecken Atom-Prozessor, WLAN, Bluetooth, SD-Kartenslot und ein HDMI-Stecker zum Anschließen an einen Monitor. Auf der CES wurden die Preise genannt: Die Variante mit 2 Gigabyte RAM, 32 Gigabyte Flashspeicher und Windows 8.1 (Bing) kostet 150 US-Dollar (umgerechnet 127 Euro). Die günstigere Version für 90 US-Dollar (72 Euro) kommt mit 1 Gigabyte Arbeitsspeicher, 8 Gigabyte Flashspeicher und einem Linux-Betriebssystem.

Diese Intel-Neuheit zeigt: Die Ära des PCs ist nicht vorbei, sondern im Umbruch. Die Geräte schrumpfen, während der Markt wieder wächst

 

4. „Onelink Wifi Safe“: Der Tresor mit WLAN, App und E-Mail-Warnsystem

Das auch in Deutschland aktive Sicherheitsunternehmen First Alert leistet mit seinem vernetzten „Onelink Wifi Safe“ einen Beitrag zum vielbeschworenen Internet der Dinge: Auf der CES machte der pfiffige Tresor für Dokumente, Bargeld und Ähnliches mit WLAN, Bluetooth und elektronischem Schlüssel auf sich aufmerksam. Logisch, dass er sich per Smartphone öffnen und überwachen lässt. Sobald ihn die Panzerknacker abtransportieren wollen, benachrichtigt der eingebaute Neigungssensor den Safe-Besitzer mit einer Warn-E-Mail.

Im Schloss steckt übrigens ein Akku, der per USB-Schnittstelle von außen aufgeladen wird.

 

5. „Hi Wifi“: Günstiger Einbruchschutz per WLAN-Router

Mit der Technik „Hi Wifi“ lässt sich eine Alarmanlage installieren, die Räumlichkeiten über Signalschwankungen von WLAN-Routern und verbundenen Geräten überwachen kann. Auf der CES stellten die finnischen Entwickler von Ekin Labs das System vor und versicherten: Mit Fehlalarmen sei nicht zu rechnen.

Nicht nur für Heimanwender interessant, auch Selbstständige, kleine und mittelgroße Büroräumlichkeiten könnten künftig womöglich auf sündhaft teure Alarmanlagen verzichten. Sofern sich „Hi Wifi“ als zuverlässig erweist…


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