Fit im Büro: Vier Tipps für einen gesunden Arbeitsalltag

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Im Büro etwas für die Gesundheit zu tun – geht das überhaupt? Na klar! Indem man darauf achtet, sich genug zu bewegen, ausreichend Pause zu machen sowie das Richtige zu essen und zu trinken, kann man den Arbeitsalltag gleich viel fitter bestreiten. Diese vier Tipps steigern Konzentration und Kreativität, fördern das Herzkreislaufsystem, beugen Muskel- und Knochenbeschwerden vor und sorgen dafür, dass man sich leistungsfähiger fühlt.

 

Tipp 1: Ausreichend Bewegung

Bewegung ist die beste Methode, um sich fit und gesund zu halten – darin sind sich Experten einig. Doch gerade Bürohengsten fällt es oft schwer, sich nach der Arbeit noch aufzuraffen und eine Runde zu joggen oder ins Fitnessstudio zu gehen.

Doch auch auf andere Art und Weise lässt sich Bewegung in den Alltag integrieren – und das schon vor der Arbeit:

  • Anstatt mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln geht es, falls möglich, zu Fuß oder mit dem Rad ins Büro.
  • Während des Achtstundentags steht man mindestens einmal in der Stunde auf. Auch Dehnübungen für Nacken, Handgelenke, Rücken und Beine sollten regelmäßig eingelegt werden, um Verspannungen oder schlimmeren Beschwerden vorzubeugen.
  • Man muss nicht den ganzen Tag mit Armen und Beinen in den 90-Grad-Vorgaben für ergonomisches Arbeiten verharren. Wer regelmäßig die Sitzposition verändert und auch mal im Bürostuhl „abhängt“, hält die Rückenmuskulatur in Bewegung und schützt sich vor Kreuzleiden.
  • Ein Telefonat oder ein Meeting kann ruhig auch mal im Stehen abgehalten werden – so kommt der Kreislauf in Schwung.
  • Wer dann noch die Treppe statt des Aufzugs nimmt und in der Mittagspause für zehn Minuten spazieren geht, hat meist schon zum Feierabend die empfohlenen 30 Minuten Bewegung am Tag erledigt.

Dadurch werden nicht nur Kalorien verbrannt. Auch für Muskeln und Gelenke, den Stoffwechsel sowie das Herzkreislaufsystem ist Bewegung förderlich.

 

Tipp 2: Regelmäßige Pausen

Pausen sollten nicht nur dazu genutzt werden, sich zu bewegen – auch, um den Kopf freizubekommen, sind regelmäßige und ausreichende Unterbrechungen der Tätigkeit sinnvoll.

Eine längere Mittagspause von mindestens dreißig Minuten sollte für ein Essen eingelegt werden.

Kleinere Pausen am Kaffeeautomat können für einen Plausch mit den Kollegen genutzt werden. Dabei kommt auch der soziale Aspekt der Arbeit nicht zu kurz. Wer in regelmäßigen Abständen Pausen macht, ist nachweislich produktiver und kann sich mit neuer Energie besser konzentrieren.

Bei dauernder Beschäftigung am Computer sind Unterbrechungen zudem ratsam, um die Augen zu entlasten.

 

Tipp 3: Mit voller Kraft dösen

Eine andere Art der Pause stellt das Power-Napping dar. Was vor allem in südlichen Ländern wie Spanien zum Alltag gehört, ist in Deutschland noch nicht so weit verbreitet. Wenn jedoch Unternehmen ihren Mitarbeitern – im wahrsten Sinne – Raum für ein kleines Nickerchen lassen, können Leistungsfähigkeit und Konzentration gesteigert werden. Auf die Stimmung wirkt der Blitzschlaf wie ein Aufheller.

Eine Runde Power-Napping gleicht nicht nur das weit verbreitete Mittagstief aus, es fördert auch die Gesundheit, indem es Herzkrankheiten vorbeugt. Und viel Zeit muss man sich dafür nicht nehmen: Länger als zehn bis 20 Minuten sollte es gar nicht dauern.

Wichtig: Beim Dösen sollten die Füße hochgelegt und die Augen geschlossen werden, damit man sich richtig entspannen kann. Um nicht vollständig einzuschlafen, stellt man sich entweder einen Wecker oder nimmt einen Schlüssel in die Hand. Wenn dieser durch die Entspannung zu Boden fällt, wacht man automatisch auf.

 

Tipp 4: Genügend trinken, das Richtige essen

Eine süße Limo und ein Schokoriegel schmecken zwar lecker und befriedigen Heißhungerattacken, vom täglichen Speiseplan fürs Büro gehören sie allerdings gestrichen. Viel eher sollte man zu Wasser und leichter Kost wie Obst und Gemüse greifen, um konzentriert arbeiten zu können.

Erwachsenen wird empfohlen, mindestens zwei Liter Flüssigkeit im Laufe des Tages zu sich nehmen – schließlich besteht der menschliche Körper zu 70 Prozent aus Wasser und verliert ständig an Flüssigkeit.

Anstatt in der Mittagspause üppig zu schlemmen, sollte man auf eine ausgewogene Kost achten. Weniger Kohlenhydrate, dafür mehr Proteine und Ballaststoffe machen auch satt und gleichzeitig nicht so müde.

Beim Essen und Trinken während der Arbeit gilt: Ein Salat mit Hühnchen ist besser als die Currywurst mit Pommes. Wasser oder ungesüßte Tees sind besser als Limonade.

Als Snack für zwischendurch eignen sich Obst und Gemüse, fettarmer Joghurt und Quark. Auch Nüsse oder getrocknete Beeren sorgen für die nötige Energie zwischendurch und schlagen sich nicht wie Kekse oder Schokolade direkt auf der Hüfte nieder.

 

Welche Tipps haben Sie, um nicht vor dem Bildschirm einzuschlafen und auch nach sechs Stunden Arbeit noch produktiv zu sein? Wir freuen uns auf Ihre Anregungen!

 

Bildquelle: © Andrey Popov – Fotolia.com


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