Keine Chance auf die Stelle: Mitarbeitern richtig absagen

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Keine Chance auf die Stelle... Dem Mitarbeiter eine Absage erteilen / auf dem Foto: Ein Mann steht uns gegenüber mit erhobener Hand, wobei die Handfläche zu sehen ist. Die verneinende Geste symbolisiert Ablehnung.

Wird im Unternehmen eine interne Stelle ausgeschrieben, ist die Nachfrage unter den Mitarbeitern oft groß. Das bedeutet dann auch, dass die Geschäftsführung einigen Bewerbern eine Absage erteilen muss. Hier erfahren Sie, wie das am besten gelingt.

Nehmen Sie Rücksicht

Geht es darum, einem Mitarbeiter eine Absage für eine frei werdende Stelle zu erteilen, ist Fingerspitzengefühl gefragt! Viele Arbeitnehmer identifizieren sich stark mit ihrer Arbeit. Nicht selten wird die Absage als Ablehnung empfunden und persönlich genommen. Haben Sie die Fähigkeiten des Arbeitnehmers jedoch kritisch geprüft und Defizite festgestellt, ist die Absage unvermeidlich.

Absage erteilen: So geht’s

• Schieben Sie bei Absagen keine andere Person vor. Die Enttäuschung des Mitarbeiters wird noch größer, wenn Sie einen Kollegen als Überbringer der schlechten Nachricht vorschicken. Haben Sie die Absage zu verantworten, sollten Sie diese auch niemand anderem aufhalsen.

• Holen Sie den Mitarbeiter zum Vier-Augen-Gespräch zu sich, um ihm die Nachricht zu überbringen. Eine Absage per Telefon oder gar E-Mail ist tabu! Diese Kommunikationswege sollten nur zum Einsatz kommen, wenn der Arbeitnehmer nicht anders zu erreichen ist.

• Geben Sie dem Mitarbeiter genaue Informationen darüber, warum es mit seiner Bewerbung nicht geklappt hat. So vermeiden Sie, dass er eine uneinsichtige oder gar ablehnende Haltung einnimmt. Ein offenes Gespräch ist wirkungsvoller, als lediglich an das Verständnis des Arbeitnehmers zu appellieren.

• Steht die Absage fest, sollten Sie die schlechte Nachricht schnellstmöglich überbringen. Ansonsten spricht es sich womöglich per Flurfunk herum und der Betroffene erfährt über Dritte davon.

Führungskräfte in Seminaren schulen

Eine erfolgreiche Führungskraft zeichnet nicht nur dadurch aus, dass sie Arbeitnehmer in ihrer beruflichen Entwicklung fördert. Die Fähigkeit, unangenehme Themen direkt anzusprechen, gehört zum Kompetenzbereich dazu. Das kann die Absage an den Mitarbeiter auf die intern ausgeschriebene Stelle sein oder sogar eine Kündigung. Entsprechende Seminare bieten Führungskräften die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten im Umgang mit den Mitarbeitern zu erweitern und ihr Wissen neu aufzufrischen. Die Teamführung ist eine Aufgabe, die manchen Menschen leichter fällt als anderen. Doch Führen lässt sich lernen.

 

Urheber des Bildes: natalimis / 123RF Standard-Bild

 


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