Apples iPad Pro vs. Microsofts Surface Pro 4 – welcher Notebook-Ersatz ist besser?

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Zwei neue 12-Zoll-Edel-Tablets mit Notebook-Funktion sorgen für Furore: Das iPad Pro von Apple und das Surface Pro 4 von Microsoft sind erschienen – und beide wenden sich vor allem an Business-Nutzer. Was sind die Unterschiede? Ein Fakten-Check.

 

Bildschirm – wer löst höher auf?

Was die pure Datenlage angeht, ähneln sich die Displays von iPad Pro und Surface Pro 4 stark: Das neue iPad misst 12,9 Zoll und löst mit 2.732 x 2.048 Pixeln auf. Der Surface-Bildschirm hat eine geringfügig kleinere Diagonale von 12,3 Zoll und bietet 2.736 x 1.824 Bildpunkte. Das iPad Pro setzt wie alle iPads auf das Seitenverhältnis 4:3, das Surface Pro 4 auf 3:2. Im Vergleich: Die meisten gängigen Tablets haben 16:9 bzw. 16:10. Das bedeutet, dass die Profi-Tablets über mehr Bildschirmfläche in der Höhe verfügen, was das produktive Arbeiten an Texten und Bildern erleichtert.

 

Gehäuse – wer ist dünner, leichter, kompakter?

Auch bei den Gehäuseabmessungen gibt es keine großen Unterschiede: Das iPad Pro fällt mit 6,9 Millimetern rund 1,5 Millimeter dünner aus als das Surface Pro 4 (8,45 Millimeter), wiegt allerdings nur geringfügig weniger (723 Gramm zu 786 Gramm). Das Surface Pro 4 (292,1 x 201,42 Millimeter) ist etwas kompakter als das iPad (305,7 x 220,6 Millimeter).

Die Optik ist naturgemäß Geschmackssache – wobei beide Geräte ein ansprechendes Design bieten.

 

Hardware – wer rechnet schneller?

In Microsofts Windows-Tablet rechnet echte PC-Technik: Verschieden starke Prozessoren aus Intels Skylake-Reihe (Core M, i5 oder i7) können je nach Kundenvorliebe ausgewählt werden. Auch beim RAM (4, 8 oder 16 GB) und Speicherplatz (mit Micro-SD-Slot und je nach Modell SSD bis zu 512 GB) stehen verschiedene Optionen zur Auswahl.

Im iPad Pro werkelt hingegen ein mobiler 64-bit-A9X-Prozessor. Zum Arbeitsspeicher schweigt Apple wie gewohnt, höchstwahrscheinlich stecken jedoch 4 GB drin. Speicherplatz gibt es entweder 32 oder 128 GB, eine Erweiterung per SD-Karte ist nicht möglich.

 

Betriebssystem, Zubehör, Preise – welches Ökosystem überzeugt?

Der wohl wichtigste Unterschied besteht im Software-Unterbau: Das Apple-Betriebssystem iOS ist eine geschlossene Plattform, die auf mobile Apps ausgerichtet ist und davon eine ganze Menge zu bieten hat. Microsofts Windows 10 hingegen ist offener, erlaubt die Installation normaler PC-Software und trumpft deshalb vor allem bei professioneller Nutzung auf.

Die Preise für die Geräte: Apples iPad Pro kostet – je nach Ausstattung – 899 bis 1179 Euro. Für Microsofts Surface Pro 4 sind zwischen 999 Euro und 2499 Euro fällig.

Richtig produktiv nutzbar werden beide Geräte jedoch erst durch Stift (die Vorteile haben wir hier zusammengefasst) und Tastatur-Dock (das die Edel-Tablets in Notebooks verwandelt). Bei Apple kostet beides extra (der Apple Pencil kostet 99 US-Dollar und das Smart Keyboard 169 US-Dollar). Bei Microsoft ist der Surface Pen bereits im Kaufpaket enthalten, separat erhältlich ist das Type Cover 4 (für rund 150 Euro).

 

Bildquelle: © Apple © Microsoft


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